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The animated image: Roman theory on naturalism, vividness and divine power
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Abstract
Viele römische Autoren diskutierten, ob ein Abbild - gleich ob eine Skulptur oder ein Gemälde, eine verbale Beschreibung oder die Darstellung auf einer Bühne - die Repräsentation eines Originals oder ein Prototyp sei, und ob einem Bild Aspekte des Lebens zu eigen seien. Eine erste Gruppe hielt diese Überzeugungen für das Resultat falscher Beobachtungen und Assoziationen des Betrachters. Andere Autoren betonten die handwerkliche Fertigkeit der Künstler. Eine dritte Gruppe interessierte sich für die Verbindung des Dargestellten, häufig eines Gottes, mit dem Übernatürlichen. Die drei Diskurse über Animation von Bildern bieten einen Überblick darüber, was Intellektuelle im Römischen Reich als bedeutsam oder verwerflich beim Betrachten von Kunstwerken oder Kulturobjekten ansahen. Dabei werden auch ontologische und epistemologische Fragestellungen berührt und die Grenze zwischen Leben und Tod erkundet.
Publisher
Publication
Berlin: Akademie Verlag, ©2012
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ISBN
- 3050059494
- 9783050059495
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