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Geistliche Intermedialität und Interkonfessionalität in Danzig, Königlich Preussen und Herzoglich Preussen (16. bis 18. Jahrhundert): zehn Fallstudien
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Geistliche Intermedialität und Interkonfessionalität in Danzig, Königlich Preußen und Herzoglich Preußen
Abstract
Königlich Preußen und Herzoglich Preußen sowie die Metropole Danzig bildeten in der Frühen Neuzeit eine kulturell reiche und vielfältige Region. Sie war von konfessionellen Symbiosen und Spannungen zugleich geprägt und bildete auf den Gebieten der Kunst, Musik, Architektur und Literatur eine in mancherlei Hinsicht eigenständige Physiognomie aus. Diese angemessener als bisher zu beschreiben, ist das Ziel der vorliegenden zehn Studien, die aus kunst-, musik-, literatur- und kirchenhistorischer sowie geschichtswissenschaftlicher Perspektive intermediale Konstellationen und Wechselwirkungen der Konfessionen analysieren. In zehn minutiösen Studien ausgewiesener Experten und im interdisziplinären Zugriff wird eine der in der Frühen Neuzeit kulturell fruchtbarsten Regionen am mare balticum untersucht: die Metropole Danzig, das sie umgebende Preußen Königlichen Anteils sowie das Herzogtum Preußen. In den Blick genommen werden das Wirken Herzog Albrechts von Preußen, die frühneuzeitlich-geistliche Druckgraphik und die Produktion von Flugschriften, Kirchenausstattungen, kirchliche Einweihungsfeierlichkeiten, die Reiseschriftstellerei sowie das Wirken Samuel Schelwigs und Simon Dachs. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf semantisch-ästhetischen Mehrwerten von Mediensynthesen sowie Phänomenen von Grenzüberschreitung, die in vielfältigen Analysen geistlicher Intermedialität bzw. interkonfessioneller Kontexte herausgearbeitet werden.
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Publication
Regensburg: Schnell + Steiner, 2024
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ISBN
- 9783795439040
- 3795439043
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